Zunehmen an Weihnachten – 5 Tipps, wie man die Festtage bewusst genießen kann

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zul. aktualisiert: 29.11.18
von JULIA

Zunehmen an Weihnachten – 5 Tipps, wie man die Festtage bewusst genießen kann

„Ich nehme an Weihnachten so viel zu und fühle mich dann unwohl.“, „Ich freu mich das ganze Jahr schon drauf, endlich Kekse.“, „Ich hab jetzt schon Panik vor dem vielen Essen.“,…
Kommt dir irgendetwas davon vielleicht bekannt vor? Dann kannst du in diesem Artikel nachlesen, wie du die Weihnachtszeit genießen kannst, ohne die komplette Keks-Dose leer zu essen oder auf alles verzichten zu müssen. Die Festtage genießen und dabei gelassen und gesund bleiben ist vor allem Kopfsache.

Inhalt:

~ Gelassen genießen – (kurzzeitiges) Zunehmen akzeptieren?
~ Zunehmen an Weihnachten – Tipp #1: Bewusst genießen
~ Zunehmen an Weihnachten – Tipp #2: Keine (strikte) „Ausgleichs-Diät“
~ Zunehmen an Weihnachten – Tipp #3: Ausreichend Bewegung
~ Zunehmen an Weihnachten – Tipp #4: Genügend trinken
~ Zunehmen an Weihnachten – Tipp #5: Arbeiten am Mindset


Gelassen genießen – (kurzzeitiges) Zunehmen akzeptieren?

Man wird nicht in der Zeit zwischen Weihnachten und Silvester, sondern in der Zeit zwischen Silvester und Weihnachten dick.“ Dieser Satz beschreibt „iss das ganze Jahr ausgewogen und die paar Tage im Jahr sind egal“ schon ganz gut. Doch heißt das gleichzeitig, dass man sich komplett überessen, unwohl fühlen und vielleicht tagelang mit Bauchschmerzen durchs Leben gehen muss? Wie bekommt man also die Kombination aus Genuss und Gesundheit auch während der Festtage hin?

Ich selbst kenne das Gedankenchaos rund ums Thema Essen während der Adventszeit sehr gut.  In der Zeit, als ich noch nicht das heutige Verhältnis zur Nahrungsaufnahme hatte, war es für mich mit Angst („da muss ich so viel essen, ich kann ja vor der Familie nicht ’nein‘ sagen„) oder mit unkontrolliertem Überessen („das ganze Jahr verbiete ich mir eh so viel, JETZT schlage ich mal richtig zu„) gleichgesetzt. Beides führte letztendlich zu Unwohlsein und Gedanken rund ums Essen statt um eine schöne Zeit. Erst als ich lernte, das Essen (wieder) zur Nebensache in meinem Leben zu machen, war es auch zur Adventszeit kein Problem mehr. Ich esse bewusst, was mir schmeckt, wähle aus der Vielfalt an Leckereien bewusst aus und akzeptiere es, wenn das eine oder andere Gramm mehr drauf ist, das dann wieder verschwindet. kekse weihnachten zunehmen

Die Angst vor einer Zunahme oder Druck, den man sich selbst macht, führt meist nur zum Gegenteil des gewünschten Ergebnisses. Wer die ganze Sache gelassener angeht, wird sehen, dass es gar keine Herausforderung mehr ist, die Weihnachtszeit – und das dazugehörige gute Essen – bewusst zu genießen.

Zunehmen an Weihnachten – Tipp #1: Bewusst genießen

Die Auswahl an Leckereien ist riesig. Zimtsterne hier, Vanillekipferl da, Kekse dort. Die Kollegin bringt was Leckeres ins Büro mit, zu Hause wird gemeinsamen gebacken und beim Besuch wird aufgetischt. Zu verlockend ist das Angebot an Süßigkeiten, die es doch sonst das ganze Jahr über nicht so reichlich gibt. Wenig verwunderlich, dass man gerade da besonders zuschlagen möchte, gehört es doch schon irgendwie zu dieser Zeit dazu. An dieser Stelle sei somit gesagt: Wer sich zwanghaft etwas verbietet, vergrößert nur den Reiz und die Lust darauf. Im schlimmsten Fall artet es in Fressattacken aus. Dann müssen wieder Neujahrsvorsätze her, die meist leider mehr schlecht als recht durchgehalten werden. Ein Jahreswechsel alleine bewirkt eben noch keine Wunder, wenn man selbst nicht bereit für eine Veränderung ist. 

Es gilt, aus dem (Über-)Angebot an Köstlichkeiten bewusst genau jene auszuwählen, die unter die persönlichen Favoriten fallen. Worauf möchtest du wirklich nicht verzichten? Was schmeckt dir am besten? Wir alle haben unsere Lieblingsleckereien. Speziell in der Weihnachtszeit, wo es aufgrund gesellschaftlicher und sozialer Bräuche um einiges mehr als sonst gibt, gilt es, bewusst auszuwählen und zu genießen. Niemand muss über Weihnachten (und auch sonst nicht!) „strikt Diät halten“. Eine kurzzeitige Zunahme ist auch kein Weltuntergang. Wer anschließend wie gewohnt weitermacht und sich ausgewogen ernährt, dem wird das ein oder andere Kilo mehr über diese paar Tage nicht schaden… und sogar wärmen. 😉

Zunehmen an Weihnachten – Tipp #2: Keine (strikte) „Ausgleichs-Diät“

Vorher nicht, nachher nicht und ganz generell nicht!zunehmen weihnachten essen
Wer glaubt, vor oder nach Weihnachten einen strikten X Wochen Plan befolgen zu müssen, der einem vorschreibt, was man wann in welcher Menge zu essen hat, läuft Gefahr, dass es dann über die Festtage mehr als nötig „eskaliert“. Es ist nichts dabei, wenn man bewusst – entweder Tage oder auch Stunden vor oder nach einem Besuch – ein wenig ausgleichen möchte, etwa mit gesünderer bzw. kalorienärmerer Kost. Es sollte aber kein Ausmaß annehmen, dass entweder zu strikt gehungert und dem Körper Nährstoffe verwehrt werden, noch, dass es anschließend zu unkontrollierten Fressanfällen führt. Leider tut es das oft, wenn man zu lange auf zu viel verzichtet.

Es ist wichtig, auch während der Festtage essentielle Nährstoffe zuzuführen! Egal, wie viele Leckereien und Naschereien auf den Tisch kommen, ein gewisses Maß an Proteinen, Fetten und Mikronährstoffen will auch in dieser Zeit gedeckt sein. Ein Mehr an Süßigkeiten sollte kein Weniger an anderen eigentlich wichtigen Nährstoffen bedeuten! Der Körper braucht diese, um zu funktionieren und die Süßigkeiten darf es gerne on top geben. Die zugelegten Kilos wird man in der Zeit danach wieder los, wenn man weitermacht wie vorher. Also am besten nicht auf Gemüse, Obst, magere Proteinquellen, ein paar Nüsse/Avocado/Omega3, etc. verzichten und weiterhin ausgewogen essen.

Wer nachlesen möchte, wie man ganz ohne „strikte Reduktionsdiät“ gelassen abnehmen kann, dem empfehle ich DIESEN ARTIKEL.

Zunehmen an Weihnachten – Tipp #3: Ausreichend Bewegung

Vorher, nachher und ganz generell! 😉
Ich halte es selbst ein und predige es auch immer wieder: Bewegung ist wichtig! Dabei geht es auch gar nicht (nur) ums „toll aussehen“ (oft auch, als Nebeneffekt 😉 ) oder „in Topform sein“, sondern auch vor allem um die Gesundheit. Der Körper möchte bewegt werden, um Gelenke, Muskeln, Funktionen aufrecht zu erhalten. Auch wenn uns das Marketing diverser Fitness-Programme oder Models einreden möchte, dass man Sport vor allem zum „schön sein“ bräuchte, ist dem nicht so. Sport ist Bewegung und Bewegung tut dem Körper gut, um sich (körperlich und geistig) fit zu halten. Egal, ob an Weihnachten, zu Neujahr oder die restliche Zeit im Jahr: Bewegung sollte genau wie die nährstoffreiche Ernährung ein Teil deines Lebens sein!

Die Ausrede „Ich habe keine Zeit.“ gibt es nicht, wenngleich mir natürlich bewusst ist, dass durch diverse Familienfeiern und Co. in der Weihnachtszeit die Prioritäten woanders liegen als beim Training. Das ist so „als Auszeit“ (die man sich hin und wieder durchaus auch nehmen sollte) gar nicht so schlecht, auch wenn Bewegung nicht ganz vernachlässigt werden sollte. Wer seine gewohnten Trainingseinheiten nicht unterbekommt, der geht einfach eine Runde spazieren. Mit oder ohne Familienmitglieder oder Freunde. Eine Runde walken, spazieren mit dem Hund, gemeinsames Plaudern bei einer Runde am Weihnachtsmarkt. Es wird sich etwas finden lassen, um auch während der Festtage die Bewegung nicht zu kurz kommen zu lassen.

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Zunehmen an Weihnachten – Tipp #4: Genügend trinken

Damit ist jetzt nicht unbedingt der Punsch oder Glühwein gemeint, aber gerne auch. 😉 Ich selbst bin jemand, der beispielsweise gut auf Glühwein und Co. verzichten kann, dann aber lieber zu den Keksen greift und diese bewusst genießt. Wer Punsch gerne trinkt und sich am Weihnachtsmarkt den ein oder anderen gönnt, sollte bei allen Süßgetränken aber auch das Wasser trinken nicht ganz vernachlässigen.

Die süßen Getränke haben (oft einiges an) Kalorien und speziell in der Zeit mit viel hochkalorischem Essen macht es Sinn, diese nicht auch noch in Massen zu trinken. Warme, leckere (Weihnachts-)Tees können hier zumindest für zu Hause Abhilfe schaffen und schmecken auch. Wer genügend trinkt, ist auch schneller satt und schlägt nicht ganz so sehr bei den Weihnachtsleckereien zu. Mal abgesehen davon, dass das Trinken essentiell ist und Körperfunktionen aufrecht erhält – nicht nur zur Weihnachtszeit.

Punsch, Glühwein und Co. also gerne – in Maßen, dazu aber auch reichlich Wasser oder Tee.

Zunehmen an Weihnachten – Tipp #5: Arbeiten am Mindset

Zu guter Letzt geht es bei den Faktoren „ausreichend Bewegung“ und „ausgewogen essen“ immer um die Psyche bzw. das richtige Mindset zu sich selbst und seinem Körper. Was tue ich, damit es mir gut geht? Gebe ich meinem Körper alles, was er braucht? Brauche ich strikte Diäten, die mir das Leben schwer machen und mich einschränken? Reicht ein ausgewogenes Verhältnis aus Genuss und essentiellen Nährstoffen? Kann ich in Maßen genießen, ohne mich zu überessen oder schlecht zu fühlen?

Niemand muss an Weihnachten oder generell auf Leckereien verzichten. „Die Menge macht das Gift.“ Wer sich das ganze Jahr über nichts verbietet, wird auch an Weihnachten nicht den Drang verspüren, die ganze Keks-Dose leeressen zu müssen. Wer sich selbst auch mit ein paar Kilo mehr akzeptiert, wird merken, dass es für die Lebensqualität gar nicht so entscheidend ist, was die Waage sagt. Es ist nicht schlimm, sofern die Ernährung die meiste Zeit im Jahr stimmt, genügend Bewegung in den Alltag integriert ist, tun auch ein paar Tage mehr wärmende Fettpölsterchen nichts. 😉

Genießt die Zeit! 🙂

reitgruber julia energy4soul

Über die Autorin
Julia Reitgruber, MSc
~ Gründerin energy4soul, Dipl. Fitness- und Personaltrainerin, Ernährungscoach
„Ich selbst habe mir jahrelang das Leben mit meinem Essverhalten schwer gemacht, bis ich verstanden habe, wie ich eine ausgewogene Ernährung langfristig in mein Leben integriere, ohne mich einzuschränken oder psychisch fertig zu machen. All das, was ich über viele Jahre lernte, gebe ich heute in den Coachings weiter. Wenn du Fragen dazu hast, kannst du mir gerne jederzeit schreiben. Ich unterstütze dich auf dem Weg zu einem fitten Körper und einer langfristig ausgewogenen Ernährung ohne unkontrollierten Fressanfällen, Mager- oder Diät-Wahn.“
Wenn du Fragen hast, kannst du mir gerne schreiben: KONTAKT.

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