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reitgruber julia energy4soul

zul. aktualisiert: 28.04.19
von JULIA

Emotionen und Essen trennen – emotionales Essverhalten in den Griff bekommen

– geht das überhaupt (jemals wieder)?
– inkl. 4 Schritte zur Umsetzung

Kannst du das (wieder) lernen? „Emotionen und Essen trennen“, nachdem das vielleicht lange Zeit in deinem Leben zusammengehört hat? Hattest du schon einmal Essanfälle bei Frust, Stress, einer Trennung oder Streit? Oder vielleicht sogar eine Magersucht, Binge Eating oder Bulimie?
Ist es dann möglich, die Auswirkung der Emotionen auf die Nahrungsaufnahme wieder zu lösen?
Die gute Nachricht vorweg: JA, das geht.
Die schlechte Nachricht gleich hinten dran: Es ist nicht einfach.
Wir lassen uns aber nicht entmutigen – und WIE das gehen kann, erfährst du in nachfolgendem Artikel.kalorien zählen wiegen

Inhalt:

~ Emotionen und Essverhalten hängen oft zusammen
~ Emotionen und Essen – Muss ich die Ursache(n) genau kennen?
~ Trainiere dein Bewusstsein!
~ Die Umsetzung – wie löse ich nun das Essverhalten von meinen Gefühlen?
~ Die 4 Schritte zur Umsetzung


Emotionen und Essverhalten hängen oft zusammen

Es ist wirklich keine Seltenheit mehr: Die eigene Gefühlswelt und die Auswirkung aufs Essverhalten gehen (bei sehr vielen Menschen und in unterschiedlichen Fällen) häufig Hand in Hand. Sei es im „kleinen Ausmaß“ – nach einem stressigen Arbeitstag ein Fressanfall, das Frustessen, Appetitlosigkeit oder Überessen nach einer Trennung – bis hin zum größeren Ausmaß in Form von Magersucht, Bulimie, Binge Eating,…

Wie es uns im Inneren geht, wird häufig im Außen (oft durch gewisse Extreme) widergespiegelt.
(Das ist auch der Grund, warum es bei einer Essstörung oder extremen Über-/Untergewicht eigentlich NIEMALS ums Essen an sich
– sondern um ein dahinter liegendes Problem – geht).

Ich möchte an dieser Stelle auch gar nicht so sehr auf den psychischen Hintergrund – warum wieso weshalb woher – als mehr auf die Lösung dieses Problems eingehen. Ich selbst hatte jahrelang mit Magersucht und emotionalem Essverhalten zu kämpfen. Es hat lange gedauert, dem Ganzen ein Ende zu setzen – das alles hier aufzuführen, würde auch den Rahmen sprengen – ABER ES GEHT, die Nahrungsaufnahme von der Gefühlswelt wieder zu trennen. Die wichtigsten Eckpunkte werde ich in diesem Artikel für dich zusammenfassen, damit auch du es schaffen kannst, das (Nicht-)Essen nicht mehr zur vermeintlichen Problemlösung zu missbrauchen. Es löst nämlich nichts!transformation Magersucht

Emotionen und Essen – Muss ich die Ursache(n) genau kennen?

Es KANN durchaus unterstützen, die genaue Ursache hinter dem emotionalen oder gestörten Essverhalten zu kennen. Es ist aber nicht unbedingt ein MUSS, um dem ein Ende zu setzen. Das Problem dahinter zu kennen ist sinnvoll, um es zu lösen, die Ursachen bis zurück in die Kindheit (je nachdem, wie schwerwiegend das Problem aktuell ist) – kann durchaus helfen, um alles zu reflektieren. Für den ersten Schritt Richtung (körperliche) Gesundheit ist es aber keine Notwendigkeit, um JETZT zu handeln. Da „reicht“ zu Beginn 1) ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass das Essverhalten nicht das eigentliche Problem ist und 2) der Wille, dem ein Ende zu setzen. In weiterer Folge heißt es dann, zu reflektieren, an sich, dem eigenen Mindset, dem Selbstwertgefühl und eigenen Leben zu arbeiten. Denn was auch immer in der Vergangenheit war, du hast jeden Tag die Chance, das Beste draus zu machen!

Ich selbst habe am Weg raus aus der Magersucht lange nicht so wirklich gewusst, wofür sie eigentlich stand. Erst später beschäftigte ich mich mit Selbstreflexion, meinem Mindset, der Psychologie (bis hin zur Ausbildung zur psychologischen Beraterin) und den ganzen Hintergründen dieser Thematik. Da war ich aber schon lange geheilt. Fürs gesund werden „reicht erstmal“ das Bewusstsein, dass das Essverhalten kein Problem löst, ein Ziel (z.B: „ein gesundes und fittes Leben“), einen Plan dahinter, wie du es durchziehen willst und Durchhaltevermögen.

Höre in dich hinein!
Solltest du bereits wissen, was das Problem dahinter ist – hinterfrage, reflektiere und arbeite am eigentlichen Problem, statt es auf dein Essverhalten auswirken zu lassen.

Einige Beispiele:

  • Ich habe Stress in der Arbeit und dann fange ich immer an zu essen / höre auf zu essen –> wie vermeide ich, dass ich mich selbst gestresst oder unter Druck fühle? Wieso mache ich mir diesen Druck überhaupt, was soll passieren? Wie kann ich lernen, gelassener zu werden? Was bringt es mir, mich selbst unter Druck zu setzen und mich dann schlecht zu fühlen, weil ich es am Essen auslasse?
  • Ich kann meine Gefühle nicht richtig zum Ausdruck bringen –> wie kann ich lernen, meine Gefühle zu akzeptieren und diese mitzuteilen? Wovor habe ich Angst? Wie kann ich lernen, offen auf andere zuzugehen und meine Emotionen nicht mehr in mich „hineinzufressen“/ zu hungern?
  • Ich fühle eine Leere und das wirkt sich auf mein Essverhalten aus-> woher kommt diese Leere? Was fehlt mir (im Leben)? In welchem Lebensbereich fühle ich diese Leere und womit/wie fülle ich diese am besten? Wo kann ICH SELBST aktiv etwas tun, um mich besser zu fühlen? Was brauche ich?

emotionen essen trennen
Und so weiter… was auch immer dein Grund dafür ist, merke dir: Es auf das Essverhalten zu übertragen, löst GAR NICHTS! Im schlimmsten Fall leidet dein Körper auch noch darunter. Eine Lose-Lose Situation: WILLST DU DAS?

Trainiere dein Bewusstsein!

Ganz nüchtern betrachtet: Was ist Essen? Genau, Essen ist die Nahrungsaufnahme = dem Körper Energie geben, damit er funktionieren kann. Damit alle notwendigen Funktionen aufrecht erhalten bleiben. Dafür braucht er das (nährstoffreiche) Essen. Keiner käme auf die Idee, bei einem Streit mit der Familie, Frust oder Stress sein eigenes Auto nicht zu tanken (oder es mit Benzin zu überschwämmen). Wieso machst du das dann mit deinem Körper?

Dein Problem hat nichts mit der Nahrungsaufnahme – „dem Körper Energie geben“ – zu tun!

Wenn du jetzt also Stress, Frust, eine Trennung oder Streit hast und es auf das Essverhalten überträgst, löst es das eigentliche Problem natürlich nicht. Es sorgt lediglich dafür, dass du nicht auf das Problem schauen musst – sondern wegsiehst. Das Essen kompensiert, du musst einfach nicht daran denken. Wenn es sich um ein „kurzfristiges Problem“ handelt – wie etwa eine Trennung oder gerade etwas mehr Stress in der Arbeit – ist es zwar akut belastend, als „vorübergehende Phase ohne langfristige Auswirkungen“ aber nicht weiter tragisch. Problematischer ist es, wenn sich das Problem dahinter nicht löst oder sogar zur Störung wird. Sobald etwas anfängt, deine Gesundheit oder dein Gefühl ZU LEBEN zu beeinträchtigen, ist es Zeit zu handeln!

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Die Umsetzung – wie löse ich nun das Essverhalten von meinen Gefühlen?

Ich gehe jetzt hier einmal von den gröberen Fällen aus. Wer eine Woche lang über die Stränge schlägt, um den Trennungsschmerz einer langjährigen Partnerschaft zu überwinden – oder wer sich einmal überisst, weil gerade viel in der Arbeit zu tun ist und die „gesunde ausgewogene Ernährung“ schleifen lässt – der wird damit vermutlich leben können. Der Körper wird es auch verkraften. Anders sieht es aber aus, wenn sich diese „Phase“ über mehrere Monate oder Jahre zieht und in eine Störung übergeht!
Die nachfolgenden Schritte sind vor allem dann relevant, wenn es psychisch und physisch schon gröbere Auswirkungen mit sich bringt. Vielleicht schon in Magersucht, Bulimie oder Binge Eating ausartet und wirklich gehandelt werden muss. Also dann, wenn nicht nur die Psyche (kurzfristig), sondern auch der Körper schon darunter zu leiden beginnt (Über-/Untergewicht, erste körperliche Anzeichen wie Zyklus-Störungen, Schwächegefühl, etc.).

Die 4 Schritte zur Umsetzung
  1. Definiere ein Ziel und arbeite darauf hin: Definiere für dich ein Ziel! Wo möchtest du einmal hin? Was möchtest du erreichen? Lenke den Fokus auf dieses Ziel und konzentriere dich darauf, dieses zu erreichen.
  2. Habe einen Plan: A goal without a plan is just a wish. Genau, du brauchst zu deinem Ziel einen Plan! Wenn Dein Ziel beispielsweise ist, wieder fitter zu werden und ein freies und sportliches Leben zu führen, könnte der Plan beispielsweise heißen, ab nun 3x die Woche zu trainieren und somit etwas für deinen Körper zu tun. Es könnte aber auch etwas für deine Psyche sein: Wenn Dein Ziel ist, dich mehr mit dir selbst zu beschäftigen könnte der Plan lauten, täglich eine halbe Stunde zu meditieren oder 3 Dinge in ein Erfolgstagebuch zu schreiben. Natürlich ist die Mischung aus „etwas für den Körper und etwas für die Psyche“ optimal. #energy4soul 😉
  3. Wille und Durchhaltevermögen: Je nachdem, wo du aktuell stehst und was du erreichen möchtest, heißt es, an deinem Ziel dranzubleiben. Der Plan kann sich am Weg schon einmal ändern, wichtig ist, dass du Dein Ziel verfolgst und nicht aufgibst! Es wird Zeiten geben, da „läuft es einfach nicht“. Das ist ganz normal. In jedem Lebensbereich wird es Ups und Downs geben. BLEIB DRAN, denn es lohnt sich!
  4. Reflektiere! Nimm dein Leben in die Hand! Arbeite an deinem Mindset, deiner Persönlichkeit. Sei kein „Opfer“ deiner Umstände! – Das ist ein kontinuierlicher Prozess und wird im Leben niemals enden: Die Persönlichkeitsentwicklung. Wir sammeln im Laufe unserer Lebensjahre so viele Erfahrungen, die uns ausmachen. Wir entwickeln uns stetig weiter und das ist gut so. Mit jedem Tief lernen wir dazu, voruausgesetzt, wir nehmen Herausforderungen als Chance, um daran zu wachsen, anstatt uns noch tiefer fallen zu lassen. All das hast DU SELBST in der Hand! Nur DU bist Gestalter deines Lebens. Bleibe kein Opfer. MACH WAS DRAUS! Du kannst dieses Leben nicht „nochmal versuchen“. Diese Chance hast du JETZT!

An dieser Stelle sei gesagt, dass die genannten Punkte jeweils an die eigene aktuelle Situation angepasst werden sollten. Ziele und Pläne können ganz unterschiedlich definiert sein, die Eckpfeiler (Ziel, Plan, Wille, Persönlichkeitsentwicklung) bleiben aber die Gleichen. Im Falle der Magersucht ist das Ziel „wieder fit, frei und trainiert werden“ mit einem Plan (Trainingsplan, angepasste und anfangs noch strukturiertere Ernährung) immer sehr gängig und praxisnah. Die Psyche sollte dabei aber nicht zu kurz kommen.

Pass auf dich auf! 🙂

Liebe Grüße

Julia


reitgruber julia energy4soul

Über die Autorin
Julia Reitgruber, MSc
~ Gründerin energy4soul, Dipl. Fitness- und Personaltrainerin, Ernährungscoach, psychologische Beraterin 
„Ich selbst habe mir jahrelang das Leben mit meinem Essverhalten schwer gemacht, bis ich verstanden habe, wie ich eine ausgewogene Ernährunglangfristig in mein Leben integriere, ohne mich einzuschränken oder psychisch fertig zu machen. All das, was ich über viele Jahre über das richtige Krafttraining, eine ausgewogene Ernährung und die menschliche Psyche lernte, gebe ich heute in den Coachings an andere weiter. Ich unterstütze dich auf deinem persönlichen Weg zu einem fitten Körper und einer langfristig ausgewogenenErnährung ohne unkontrollierten Fressanfällen, Mager- oder Diät-Wahn.“
Wenn du Fragen hast, kannst du mir gerne schreiben: KONTAKT.

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